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Insemination mit den Spermien des Ehemannes/Partners Drucken E-Mail
Inseminacja
INDIKATION

Indikationen für eine intrauterine Insemination sind:
  • Faktor Gebärmutterhals (Schleim abweisend – PCT-Test positiv)
  • Faktor bei Männern: niedrige Samenqualität (10-20 mln/ml, 30-50% Spermienbewegung a + b)
  • Endometriose
  • Ovulationsstörungen
  • Idiopathische Unfruchtbarkeit (d.h. aus ungeklärten Gründen)

UNTERSUCHUNGEN

Bevor mit einer Hormonstimulation begonnen werden kann, müssen aktuelle Ergebnisse für folgende Untersuchungen vorliegen:
  • Spermienuntersuchung (Seminogramm)
  • Ultraschall der Geburtswege
  • Hormonspiegel (FSH, LH, Estradiol in einem Zyklus von 1-2 Tagen; Prolaktin, TSH, Testosteron)
  • Bakteriologisch-mykologischer Abstrich, Ureaplasma, Mycoplasma, Chlamydien
  • Zytologie, Reinheit der Vagina
VERLAUF

Während der Therapie wird die Patientin einer Hormonstimulation unterzogen, deren Ziel es ist, ein Anwachsen der Eizellen hervorzurufen und 2 – 3 reife Follikel zu erhalten. Um ein Anwachsen der Eizellen auszulösen, verabreicht man:
  • Closilbegyt (Clomifene citrate) vom 3. bis zum 9. Zyklustag (Tabletten; die Dosis liegt im Entscheidungsbereich des Arztes)
ODER
  • Gonadotropine: Puregon / Menopur / Gonal F (subkutane oder intramuskuläre Injektion; die Dosis liegt im Entscheidungsbereich des Arztes)
Die Stimulation wird per Ultraschall überwacht. Wenn die Eizellen in den Eierstöcken den entsprechenden Reifegrad erreicht haben (Durchmesser min. 18-20 mm), wird der Patientin ein die Ovulation auslösendes Präparat verabreicht (Pregnyl / Choragon; die Dosis liegt im Entscheidungsbereich des Arztes). 24 - 36 Stunden nach Einnahme des Präparates wird die Insemination vorgenommen. Der Partner gibt am Tage des Eingriffes seinen Samen in der Klinik ab. Dies erfolgt per Masturbation, nach einer drei- bis siebentägigen Unterbrechung des Geschlechtsverkehrs. Der Samen wird einer entsprechenden Vorbereitung unterzogen und anschließend mithilfe eines Inseminationskatheters (Abb. 2) in die Gebärmutter eingeführt. Dieser Eingriff ist völlig schmerzfrei und wird – über Ultraschall kontrolliert - ohne Narkose durchgeführt. Nach der Insemination verbleibt die Patientin noch für 10 Minuten auf dem Behandlungsstuhl.

Inseminacja domaciczna
Schaubild: Verlauf einer intrauterinen Insemination - AIH

ERGEBNISSE

Infolge intrauteriner Insemination werden rund 20 % unserer Patientinnen schwanger. Bevor man sich jedoch einer Behandlung der Unfruchtbarkeit durch Insemination unterzieht, sollte die Tatsache berücksichtigt werden, dass man eine echte Effektivität erst nach wenigstens drei Eingriffen abschätzen kann. In Falle von fünf bis sechs misslungenen Inseminationen kann eine Patientin in das Programm der extrakorporalen Befruchtung (IVF) aufgenommen werden.