| Insemination mit den Spermien des Ehemannes/Partners |
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INDIKATION
Indikationen für eine intrauterine Insemination sind:
UNTERSUCHUNGEN Bevor mit einer Hormonstimulation begonnen werden kann, müssen aktuelle Ergebnisse für folgende Untersuchungen vorliegen:
VERLAUF
Während der Therapie wird die Patientin einer Hormonstimulation unterzogen, deren Ziel es ist, ein Anwachsen der Eizellen hervorzurufen und 2 – 3 reife Follikel zu erhalten. Um ein Anwachsen der Eizellen auszulösen, verabreicht man:
ODER
Die Stimulation wird per Ultraschall überwacht. Wenn die Eizellen in den Eierstöcken den entsprechenden Reifegrad erreicht haben (Durchmesser min. 18-20 mm), wird der Patientin ein die Ovulation auslösendes Präparat verabreicht (Pregnyl / Choragon; die Dosis liegt im Entscheidungsbereich des Arztes). 24 - 36 Stunden nach Einnahme des Präparates wird die Insemination vorgenommen. Der Partner gibt am Tage des Eingriffes seinen Samen in der Klinik ab. Dies erfolgt per Masturbation, nach einer drei- bis siebentägigen Unterbrechung des Geschlechtsverkehrs. Der Samen wird einer entsprechenden Vorbereitung unterzogen und anschließend mithilfe eines Inseminationskatheters (Abb. 2) in die Gebärmutter eingeführt. Dieser Eingriff ist völlig schmerzfrei und wird – über Ultraschall kontrolliert - ohne Narkose durchgeführt. Nach der Insemination verbleibt die Patientin noch für 10 Minuten auf dem Behandlungsstuhl.
![]() Schaubild: Verlauf einer intrauterinen Insemination - AIH ERGEBNISSE Infolge intrauteriner Insemination werden rund 20 % unserer Patientinnen schwanger. Bevor man sich jedoch einer Behandlung der Unfruchtbarkeit durch Insemination unterzieht, sollte die Tatsache berücksichtigt werden, dass man eine echte Effektivität erst nach wenigstens drei Eingriffen abschätzen kann. In Falle von fünf bis sechs misslungenen Inseminationen kann eine Patientin in das Programm der extrakorporalen Befruchtung (IVF) aufgenommen werden. |
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